Geschichte

Aus der Geschichte der Evangelischen Gemeinde Bonn und der Kreuzkirche

1815: Die Rheinlande werden preußisch.

1816: Gründung der evangelischen Gemeinde aller evangelisch-lutherischen und evangelisch-reformierten Bürger (170).

1817: König Friedrich Wilhelm III. überlässt der Gemeinde die Schlosskapelle.

1818: Eröffnung der evangelischen Schule.

1848: Bonner Aufruf zum ersten deutschen Evangelischen Kirchentag.

1849: Begründung des Rheinischen Provinzialausschusses für Innere Mission in Bonn.

1854: Einführung der Kirchensteuerpflicht. Errichtung der Friedrich-Wilhelm-Stiftung, einer Armen-, Kranken- und Waisenanstalt am Bonner Talweg. Gründung der ersten Herberge zur Heimat durch Clemens Theodor Perthes.

1866: Grundsteinlegung für die Kirche am Kaiserplatz.

1870: Die Gemeinde ist auf über 2600 Glieder angewachsen.

1871: Indienstnahme der Kirche am 16. Dezember. Gesamtkosten 141.000 Thaler.

1897: Erste Renovierung der Kirche am Kaiserplatz.

1898: Erwerb eines Gemeindehauses in der Rathausgasse.

1928: Einbau einer großen Orgel mit elektrischer Traktur.

1933: Neubildung des Presbyteriums. Die Liste der Deutschen Christen wird zwar stärkste Fraktion, erringt aber keine Mehrheit. Über die Liste für die Freiheit des Evangeliums kommt Prof. Karl Barth ins Presbyterium.

1934: Das Bonner Bekenntnis, ein Vorläufer der Barmer Theologischen Erklärung, wird Gemeindebekenntnis. Das Presbyterium verabschiedet ebenfalls Erklärungen gegen die Einführung des Führerprinzips und des Arierparagraphen in die Kirche.

1935: Renovierung der Kirche, Entfernung des gotischen Zierrates.

1944: Zerstörung der Kirche am 18. Oktober und 21. Dezember bei Luftangriffen.

1945: Erste Nachkriegssitzung des Presbyteriums am 12. April.

1946: Einrichtung der Krypta als Notkirche.

1947: Die Kirche erhält den Namen Kreuzkirche.

1950: Baurat Vogel, Trier, gewinnt den Wettbewerb für den Wiederaufbau der Kirche.

1951: Einmauerung des Schlusssteins am 24. September.

1954: Einweihung der Kreuzkirche am 28. März.

1955: Teilung der Kirchengemeinde (inzwischen auf 48.000 Gemeindeglieder gewachsen).

1956: Einbau einer Orgel der Firma Ott, Göttingen.

1961: Renovierung des Turmes.

1964: Indienstnahme des neuerrichteten Melanchthonhauses.

1966: Einbau eines neuen Geläutes mit fünf Glocken a° -c` -d` -f` -g`.

1967: Abschluss des Umbaus der Krypta zum Gottesdienstraum.

1979: Renovierung des Innenraumes der Kreuzkirche.

1984: Abschluss der Restaurierung der Orgel durch die Firma Walker.

1988: Gründliche Außenrenovierung.

2001: Restaurierung der Orgel mit Einbau einer elektrischen Registertraktur undSetzeranlage durch Firma Schuke, Berlin.

2011: Sanierung der achtseitigen Turmgeschosse mit Öffnung der vier historischen Schallluken.

2014: Bau des Kirchenpavillons für Citykirchenarbeit des Kirchenkreises auf dem Kirchenvorplatz und Neugestaltung des Kirchenvorplatzes.