Kantorei

Kantorei der Kreuzkirche Bonn

Hier sind Sie richtig, wenn Sie wissen wollen

  • wann unser nächstes Konzert stattfindet.
  • wie Sie bei uns mitsingen können.
  • wer die Kantorei und ihre Kantorin sind.

Folgende Aufführungen finden jedes Jahr statt

  • Passionskonzert im Frühjahr oder Sommerkonzert
  • Oratorium-Konzert im Herbst
  • Gottesdienst zum 1. Advent
  • Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach
  • Mitternachtsgottesdienst an Heiligabend um 24.00 Uhr 

Vita

Die Kreuzkirchenkantorei hat heute etwa 120 aktive Mitglieder und gehört unter der Leitung von Karin Freist-Wissing zu den Bonner Spitzenensembles. 

Die musikalische Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld von traditionellen Aufführungen aller wichtigen Oratorien, Kantaten und Motetten unserer Kirchenmusikkultur und der Erarbeitung moderner, zeitgenössischer, auch experimenteller Musikliteratur. 


Interdisziplinäre Projekte sind ein wichtiger Teil des musikalischen Lebens der Kantorei: Lange Musiknächte, Themenkonzerte, Themenreihen etc., Verbindung von Musik, Schauspiel, Literatur und Kunst. Im November 2014 hat die Kantorei die Oper „Abraham“ von Daniel Schnyder in der Kreuzkirche Bonn uraufgeführt und auf einer Konzertreise in Jerusalem und Bethlehem präsentiert.


Die Kantorei arbeitet regelmäßig mit Berufsorchestern wie BonnBarock, Concerto con Anima, dem Philharmonischen Orchester Köln, Mitgliedern des Orchesters der Beethovenhalle Bonn und dem Kongressorchester St. Petersburg, pflegt aber auch eine intensive musikalische Zusammenarbeit mit dem Sinfonie-Orchester der Kreuzkirche. 


Konzertreisen im In- und Ausland bereichern den musikalischen Erfahrungsschatz (Dresden, Leipzig, St. Petersburg, Stockholm, Berlin, München, Jerusalem, Bethlehem u.v.m.)
 

Proben

Interessenten, besonders Männerstimmen, sind stets willkommen und eingeladen, an ein oder zwei regulären Proben teilzunehmen. Die endgültige Aufnahme erfolgt nach Vorsingen.

Reguläre Proben

  • Donnerstags, 19:45 - 22:15 im Gemeindezentrum AdeK
  • 19:45 - 20:15 Stimmbildung in mehreren Gruppen
  • 20:15 - 22:15 Probe mit 7 min Pause gegen 21:00

An Feiertagen (wie z.B. Weiberfastnacht) und in den Sommer-Schulferien von NRW finden keine Proben statt.

Probenwochenenden

Ein oder zwei Probenwochenden vor größeren Projekten außerhalb (Freitag bis Sonntag z.B. in Jünkerath) oder in Bonn (Samstag, Sonntag)

Kontakt

Dirigentin: Karin Freist-Wissing

Tel.: 0228 483447
Fax: 0228 431651
E-Mail: k.freist-wissing(at)kreuzkirchenmusik.org

Pressestimmen

Weihnachtsoratorium in der Kreuzkirche: Wunderbar und wunderlich

BONN. Es ist ein Werk, das wunderbar in die Vorweihnachtszeit passt: das Weihnachtsoratorium. Und zugleich ist dieses Stück des großen Bach auch recht wunderlich. Zum einen stellte Bach aus sechs für die Tage von Weihnachten bis zum Dreikönigstag geschriebenen Kantaten das Oratorium zusammen.

Eine Gesamtaufführung aber sprengt jeden Rahmen. Zum anderen hat der Komponist hier alte Werke neu zusammengestellt. So ist es um so verblüffender, wenn man die große innere Geschlossenheit betrachtet. Diese stand ganz im Mittelpunkt der Aufführungen der ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratoriums am Dienstag und Mittwoch in der Kreuzkirche.

Wie aus einem Guss gelang Kantorei und Orchester unter der Leitung von Kirchenmusikdirektorin Karin Freist-Wissing eine Aufführung, die bei der Aufführung am Dienstagabend zurecht das Publikum in der voll besetzten Kirche begeisterte. Das mag wohl auch daran liegen, dass man 60 Jahre Zeit zum Üben hatte. Denn solange wird alljährlich schon das Weihnachtsoratorium in der Kreuzkirche gespielt.

Sänger und Musiker sind also bestens damit vertraut. Und das war auch zu hören. Frisch und flott auftrumpfend gelang der Eingangschor und schlug den Bogen zum ebenso angelegten Schlusschor "Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen". Gelallt wurde von den rund 100 Sängern allerdings keineswegs. Mit stimmlicher Disziplin und angenehm geschulter Aussprache wurden auch die Choralsätze gestaltungsstark gegeben.

Mehr als nur musikalischer Rückhalt war das unter Freist-Wissing mal klanggewaltig, mal delikat aufspielende Orchester mit seinen zahlreichen Solisten, angeführt von Konzertmeister Peter Stein, die besonders in den großen Arien glänzen konnten. Für die Arien benötigt man aber auch noch Gesangssolisten. Da war mit Theresa Nelles (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Thomas Klose (Tenor) und Klaus Mertens (Bass) ein Quartett gefunden, das sich nahtlos in das Interpretationskonzept einfügte.

Lyrisch-dezent und doch auch kraftvoll ausfüllend war Klose der ideale Evangelist dieser Aufführung. Die Geschmeidigkeit seiner Stimme hatte dann in der Hirtenarie ihre große Stunde. Energievoll und mit Leuchtkraft überzeugte Mertens etwa in der zugleich schlank und stark gegebenen Arie "Großer Herr und starker König". Ebenfalls war er einfühlsamer Partner im Duett mit Theresa Nelles, deren klarer und schlanker Sopran perfekter Kontrast und Ergänzung war.

Mit Wärme und Ausdruckstiefe konnte Gerhild Romberger stimmlich und gestalterisch überzeugen. Etwa in einer schwingenden Schlaf-Arie oder dem ungemein sanft gegebenen "Schließe, mein Herze, dies selige Wunder". Mit großem Applaus bedankten sich die rund 900 Zuhörer für dieses beglückende Vorweihnachtserlebnis.

Artikel vom 19.12.2013, von Jan Crummenerl

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Weitere Pressestimmen

Beethovens musikalische Vision - Missa solemnis in der Kreuzkirche
General-Anzeiger Bonn, 03.11.2015, Von Guido Krawinkel

Dvoráks "Stabat Mater" in der Kreuzkirche
General-Anzeiger Bonn, 31.03.2014, Von Gunter Duvenbeck

Weihnachtsoratorium in der Kreuzkirche: Wunderbar und wunderlich
General-Anzeiger Bonn, 19.12.2013, Von Jan Crummenerl

Luther als deutscher Held - Meinardus-Oratorium „Luther in Worms“ erklingt in Stadtkirche
Nordwest Zeitung, 5.11.2012, Von Melanie Hanz

Oratorium "Luther in Worms"
Ev.-Luth. Kirchegemeinde Jever, 4.11.2012, Von Klaus Wedel

Stehende Ovationen in der Stadtkirche Jever-Großartige Aufführung von Meinardus‘ Luther-Oratorium
Ev.-Luth. Kirche Oldenburg, 4.11.2012, Von Désirée Warntjen